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Newsletter Mai 2021

Liebe Mitmenschen,

wenigstens online können wir Ihnen die Blütenpracht in unserem Garten zeigen. Die Natur ist unbeeindruckt von der Pandemie und entfaltet im Frühling ihre ganze Schönheit. Sie lässt hoffen, dass das Leben stärker ist und dass sich unsere Widerstandskräfte und unsere medizinische Kunst letztlich gegen das Virus durchsetzen werden. 

Die "Bundesnotbremse" bremst auch die Aktivitäten des Exerzitienhauses weiterhin aus. Wann eine Öffnung und Wiederaufnahme des Seminarbetriebs möglich sein wir, wissen wir nicht. Darum stehen alle Seminarankündigungen in diesem Newsletter unter dem Vorbehalt der gesetzlichen Vorschriften. In jedem Fall werden wir Sie rechtzeitig informieren.  

Einige Kurse wurden vorsorglich schon auf spätere Zeiten verlegt.

Die Übung des Herzensgebetes mit Peter Köster SJ: neuer Termin 14. – 18. Juni 2021

Ikebana und Meditation mit Uwe Jacob und Stefan Federbusch: neuer Termin 15. -17. Oktober 2021.

Die Details werden jeweils rechtzeitig veröffentlicht. 

Wir wünschen Ihnen gesegnete Tage und grüßen Sie herzlich,

Ihr Team des Exerzitienhauses

#Liebe gewinnt

Segnungsgottesdienst für alle Liebenden

Montag, 10. Mai 2021, 19.00 Uhr

in der Kapelle des Exerzitienhauses Kreuzweg 23 * 65719 Hofheim am Taunus

Die Aussagen und das „Nein“ der Glaubenskongregation im März zur Segnung homosexueller Lebenspartnerschaften in der katholischen Kirche hat viele Menschen sehr bewegt und tief verletzt. Diese Position tragen wir nicht mit.

Liebe ist bunt und vielfältig  wie das Leben und die Lebensentwürfe der Menschen. Liebe ist ein Segen – und Menschen, die sich lieben, werden gesegnet.

Am 10. Mai laden viele Gemeinden und Gemeinschaften zu Segnungsgottesdiensten ein. Auch wir Franziskaner im Exerzitienhaus Hofheim.

Es gelten die gottesdienstlichen Regelungen der Corona-Bestimmungen. Anmeldung mit Adresse und Telefonnummer bitte an: norbert.lammmers@franziskaner.de

Der 10. Mai ist im ökumenischen Heiligenlexikon einer der Gedenktage des Noah. Er ist in der Bibel der Stammvater aller Geschlechter. Gott sandte ihm den Regenbogen als Zeichen seines Bundes. Der Name Noah bedeutet übersetzt: der Ruhe Bringende, der Tröster.

Herzlich willkommen sind alle (!) Liebenden, die ihre Liebe, Partnerschaft und Gemeinschaft feiern und segnen lassen möchten. Niemand ist ausgeschlossen. Alle Paare, gleich welcher sexuellen Orientierung und Wiederverheiratet Geschiedene sind eingeladen, sich den Segen Gottes zusprechen zu lassen.

Ökumenisches Oratorium EINS

Online Uraufführung am 14. Mai, 20:00 Uhr auf https://oekt.de/eins

Die Autoren sind: Eugen Eckert / Helmut Schlegel (Text) Bernhard Kießig / Peter Reulein (Musik)

Die Filmproduktion (s. Bild) fand vom 20.-23. April im Saal Harmonie des Congress Centers Messe Frankfurt statt. 

Ursprünglich sah das Konzept eine interaktive Uraufführung unter Beteiligung vieler Chöre aus der ganzen Republik vor. Als Ort dafür war das Frankfurter WM-Stadion reserviert. Wegen der Pandemie haben die Leitungsgremien des Kirchentages beschlossen, das entstandene Oratorium als konzertante Uraufführung vorzuproduzieren und am 14. Mai 2021 zu streamen.

 

Erzählfaden

Zwei Frauen führen durch das Oratorium, das sich vielfach an die Apostelgeschichte anlehnt. Die Journalistin Julia lebt in unserer Gegenwart. Sie bekommt von der Redaktion ihrer Zeitung den Auftrag, über das Wesen und die Visionen des Christentums zu berichten.

Mit Interesse für ihren Auftrag und einer Menge Fragen begibt sie sich auf eine Zeitreise zurück zu den urchristlichen Gemeinden. Dort begegnet sie Junia (Röm 16,7), sowie Petrus und Paulus. Die Journalistin und die Apostelin werden konfrontiert mit Konflikten zwischen dem heiden- und judenchristlichen Christusverständnis. Für Julia ist dieser Streit kaum nachzuvollziehen. Beeindruckt aber ist sie vom Oster- und Pfingstglauben, den sie als großartige Zeichen für den Sieg des Lebens versteht und einen weltweiten Frieden.

Im Laufe ihrer Recherchen problematisiert Julia die vielen lähmenden Spaltungen der Christenheit bis in unsere Gegenwart. Und sie entlarvt, wie wenig diese dem Auftrag Jesu entsprechen oder auch einem Leben nach dem höchsten Gebot: "Gott lieben und deine Nächsten wie dich selbst".

Im Finale werden die beiden Frauen zu Anwältinnen der Berufung zur Einheit. Darin ein Ziel zusehen, kann der Christenheit Kraft für die gemeinsame Verantwortung für alles Leben auf der von Gott anvertrauten Erde geben. "Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit" leitet darum auch das Finale des Oratoriums ein.

 Die Bilder

  • DER FUNKE SPRINGT ÜBER
  • MIT WELCHER KRAFT, IN WESSEN NAMEN?
  • DEN SPRACHLOSEN WORTE
  • EIN GOTT, EIN GLAUBE, EINE TAUFE

 Zur musikalischen Gestaltung

Als musikalische Stile stehen nebeneinander: neo-romantische Harmonien, Klänge der orientalischen Folklore, Renaissance-Polyphonie, Pop-Songs, Jazz-Rhythmen, Gregorianik, moderne Klangstrukturen, ein Doppelkanon in 14 Sprachen und vieles mehr. Neben dem Hauptchor und den vier Solist*innen treten weitere Personengruppen (Apostel*innen, Schriftgelehrte u.a.) in Erscheinung. Das Spektrum der kirchenmusikalischen Kräfte wird durch den Einsatz von Kinderchor und Posaunenchor erweitert. Moderne Tanz-Performance, an einigen Stellen (ad libitum) eingesetzt, kann den Inhalt in eine szenische Darstellung transportieren und auf einer weiteren ästhetischen Ebene erfahrbar machen. Und schließlich können die Zuhörer*innen im abschließenden Choral in die Musik mit einstimmen und ein Teil der gesamten Aufführung werden.

Sie sind eingeladen, zu schauen, zu hören und dabei zu sein!

Heilenden Begegnungen

Karmelitanische Exerzitien

17.—21. Mai   Mo 18.30—Fr 09.00

Kurs-Nr. 21-041

Kursanakündigung unter Vorbehalt

Worte können unser Inneres zum Klingen bringen. Ein liebendes Wort zu hören und auf das Wort, was mir gegeben wird, zu vertrauen, sind Schätze im alltäglichen Leben, die verwandeln. Solche Schätze waren Jesu Worte: „Steh auf und geh!“ oder „Wer Ohren hat, der höre!“ Die Exerzitientage bringen uns mit dem Wort in Berührung.
 

Meditation (Atem), täglich zwei Impulsvorträge, Wahrnehmungsübungen, Spaziergänge, durchgängiges Schweigen, Möglichkeit zum persönlichen Begleitgespräch

Jutta Schlier, Exerzitienbegleiterin, Zierenberg

350,00 €

Infos & Anmeldung

Spiritualität und Psychosynthese

Mit sich selbst versöhnt

26.—30. Mai   Mi 18.30—So 13.00

Kurs-Nr. 021-43

Kursanakündigung unter Vorbehalt

Dass man auch mit sich selbst eine liebevolle Beziehung haben kann und haben soll, ist im christlichen Bewusstsein ziemlich neu. Den Nächsten lieben und ihm nach einer Verletzung immer wieder Vergebung schenken: Das ist im Namen des Glaubens höchste Pflicht. Aber weil Jesus sagt, dass wir den Nächsten lieben sollen wie uns selbst, ist es auch unsere Aufgabe, uns selber anzunehmen und zu lieben. Sich mit sich selbst zu versöhnen bedeutet, das Eigene nicht abzuweisen, sondern sich Vergangenes zu verzeihen, sich selber schön zu finden und zu lieben. Diese Versöhnung ist Gnade und harte Arbeit in einem.

Übungen aus der Psychosynthese, Meditation, geführte Träume, Malen, Tanzen, Gespräch und Austausch, Liturgie

Peter van Gool, Jesuit, Therapeut, Brügge, Belgien

400,00 €

Bitte Informationsblatt anfordern.

Infos & Anmeldung

 

Einzelexerzitien

28. Mai— 5. Juni   Fr 18.30—Sa 09.00

Kurs Nr. 021-44

Impulse zur Bibel- und Lebensbetrachtung, persönliche Gebets- und Reflexionszeiten, tägliches Begleitgespräch, Feier der Eucharistie, durchgängiges Schweigen

Peter Köster, Jesuit, Exerzitien- und Meditationsbegleiter, Bibliodramaleiter, Frankfurt/Main

550,00 €

Infos & Anmeldung

Achtsam kommunizieren und Körpersprache

Wie trete ich auf die Bühne meines Lebens?

28.—30. Mai   Fr 18.30—So 13.00

Kurs Nr. 021-45

Mit Achtsamkeit Stress bewältigen, zur Ruhe kommen, Orientierung finden und Lebensziele verwirklichen. Doch wie gelingt der Transfer in den oftmals hektischen Alltag? Mithilfe unserer Körpersprache wollen wir uns selbst auf die Spur kommen. Denn im Körper wird sichtbar, was wir denken, ob wir wollen oder nicht. Deshalb halten wir inne, halten das Innere und machen uns bewusst, welche Haltung Halt gibt und förderlich auf unser Alltagsverhalten wirkt. Die Schulung unserer Sinne und unsere Reflexionsfähigkeit lässt eine Wahrnehmungs- und Auftrittskompetenz entstehen, die uns hilft, selbstbewusster und sicherer zu wirken und mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Für die Teilnahme an dem Kurs sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.

Meditativ-stille Zeiten, Wahrnehmungs- und Körperübungen, Austausch in der Gruppe und spielerisch-szenisches Arbeiten an realen Situationen

Stefan Gad, Schauspieler, Dozent Erwachsenenbildung, geistlicher Begleiter, Gießen

260,00 €

Infos & Anmeldung

Unsere Gottesdienste

Weiterhin laden wir Sie zu den Wort-Gottes-Feiern in unserer Kapelle an den Samstagen um 18:00 Uhr ein. Dafür ist eine schriftliche Anmeldung mit Angabe von Anschrift und Telefonnummer notwendig. Sie können sich ab Montag für den Gottesdienst des darauf folgenden Samstags anmelden.  Am Freitagnachmittag 16:00 Uhr wird die Liste geschlossen.  Mailadresse: gottesdienstanmeldung@exerzitienhaus-hofheim.de).

ausgebucht sind, erhalten Sie eine Benachrichtigung.

Alle, die teilnehmen, tragen während des Gottesdienstes einen FFP2- oder OP- Mund-Nasenschutz.

Wir hoffen, dass wir zu Pfingsten wieder Gottesdienst im Gartenlabyrinth feiern können. Wir werden darüber informieren. 

Öffentliche Gottesdienste an den Werktagen 

Dienstag 17.30 Uhr: Abendgebet

Donnerstag 17.30 Uhr: Eucharistiefeier

Bildnachweis: Titelbild sowie Bilder „Kurs Heilende Begegnungen“, „Gottesdienste“: Hausarchiv, Bilder „Kurs Psychosynthese“ und „Achtsam kommunizieren“: Ricarda Moufang, Bild „Einzelexerzitien“: Günther Rakusa, Bild "Oratorium": Peter Reulein